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Bericht Hamburg Ausflug vom 7.12.07 bis 10.12.07!

 

Am letzten Freitag war es endlich soweit! Auf geht’s in die Hansestadt! Trotz Aufstockung auf 4 Tage fuhren wir wie gewohnt mit dem Sechser-Zug in den Norden. Die Gruppe war auch dieses Jahr wieder bunt gemischt. Es waren 5 Hörianer und 6 Hegauer mit von der Partie. Die Hegauer sorgten für erstklassige Verpflegung und fast gekühltes Bier. In Offenburg stiegen wir dann endlich in den ICE mit Bistro. Dort stellte sich zum Entsetzen der Mehrheit heraus, das gar nicht alle Schnippen konnten! Nach 2-Stündigem Entsetztem Schweigen gab es dann eine Grüppchenbildung: Die eine Hälfte Schnippte(Wer es konnte) und die andere Gruppe würfelte. Einzig Chelsea(lies den Cosmopolitan raushängen) und Pedy(Belästigte einen Pfälzer Kegel-Club) waren nicht mit von der Partie. Ein paar Kilometerweiter waren die Bistroler dann vereint beim würfeln und es stellte sich heraus, das „Terror“-Alex der der ungesündeste Verliere war, da er die Getränke-Karte hoch und runter zahlte, wenns schmeckt. Um ein Haar wäre  diese Baustelle trocken geworden. Der etwas vom Pälzer-Woi angeschlagene  Pedy hatte eine kleine Meinungsverschiedenheit mit dem Theken-Medorn.

Doch Gott sei Dank konnte der mittlerweile zum Mr.Bistro 07 gekürte „Terror“ den Bahnfrieden wieder herstellen und einen weiteren Bahnstreik verhindern! Also konnte es feucht fröhlich weitergehen.

In Hamburg angekommen, verbrachten wir erstmal das Gepäck beim 4-Sterne Inder im Hotel Nord. Nach einer intensiven Stepp-Visite bei Peter im Speck-Schwerin, ah, AH-Schwerin, machte sich die Reisegruppe Büche dann auf Richtung Reeperbahn. Die ersten Runden in diversen Pubs gingen ohne Zwischenfälle übern Tisch. Einzig ein erstes Trinkduell zwischen Dennis und Alex machte sich bemerkbar. Als Reiseleiter Büche dann „freies Bewegen“ für alle bekannt gab, teilte sich die Gruppe auf. Man traf sich immer mal wieder und es war sehr unterhaltsam. Gegen 22 Uhr stieß auch Mauschi (er war geflogen) zu uns. Später gegen 24 Uhr verlor ich dann ihn als letzten und wollte schon heim, da entdeckte ich in einer Parallelstraße zum Bauzaun, wie 3 Polizisten mit einem Betrunkenen Streit hatten, dieser sah aus wie Udo D. aus I. Als ich näher kam erkannte ich, dass er es war. Er wollte einfach nicht verstehen, warum man nicht überall hinpinkelt darf, wo man gerade muss! Nach kurzer Diskussion, aber ohne Kaution erlaubten mir die Polizisten, den Uringesteuerten mit nach Hause zu nehmen. Wie sich am nächsten Morgen herausstellte, fanden sich nach und nach alle ohne größere Zwischenfälle im Hotel ein. Am Samstag marschierten wir gemeinsam gegen 12 Uhr auf den Weihnachtsmarkt und genossen bei der Band einige Drinks. Fort an bestimmte das Duell T vs.T den Tag. T > Torwart der Herzen –  T >„Terror“. Während einige noch langsam auf Temperatur kommen mussten, vernichteten die beiden in 90 min gefühlte 34 Whiskey und 12 Williams. Was beiden im Stadion später aber auch deutlich anzumerken war.

So gut wie alle fanden dieses Jahr ihre Plätze in der HSH-Arena. Leider blieb ein Erfolg unseres HSV aus und so wurde lediglich über die Niederlage der Bremer gejubelt. Nach der Partie fanden wir uns im „Friss undr Stirb“ ein. Dort wurde Dennis dann etwas müde und man sah für ca. 2h nur noch das weiße in seinen Augen! Wir trennten uns zum Abendessen dann, fanden später jedoch wieder auf dem Kiez zusammen. Nicht alle, denn ich hatte unglaublich Lust auf Wetten Dass!  Deshalb fällt der Bericht von Samstagnacht auch aus! Sonntags ging es dann nach dem Frühstück getrennt weiter: Chelsea fuhr nach Hause, Klaus wurde einen Tag vermisst (Hoffe er ist bereits zu Hause). Die Hegauer marschierten Richtung Bahnhof und Weihnachtsmarkt und Büchse, Smodo und ich gingen nach 3 aufwärmenden Getränken bei der Band unserem Kulturprogramm nach (u.a. Modelleisenbahn, gr. Hafenrundfahrt). Nach dem Abendessen trafen sich dann wieder alle im English-Pub am Hans-Alberts-Platz und der Abend wurde weitestgehend zusammen verbracht. Zu guter letzt ,so ungefähr gegen halb, trafen sich Jan, Pedy, Smodo und ich rein zufällig noch zu mehreren Absacken in den Pinten rund ums Hotel Nord. Bemerkenswert hierbei war Pedys Tausendfache Ansage eines Dr. Titels, der Versuch einen Pistazien-Automat zu knacken, sowie die Tatsache das Smudo die letzte Beiz durch die geschlossene Türe verließ, was einem Sattelitengroßen Scheinwerfer das Leben kostete! Dies war dann aber auch die letzte Nennenswerte Aktion des Ausflugs.

Tags darauf starteten alle nach dem Frühstück mehr oder weniger fit, nüchtern und ausgeschlafen Richtung Bahnhof um die Heimreise anzutreten. Auf der Rückfahrt gab es dann die letzte Grüppchenbildung:  Präsi, Eddy, Pedy, Terror, Dennis und Franky hatten noch nicht genug getrunken übers Wochenende und genehmigten sich noch einige Weizen in Terrors  Bistro, während Jan, Udo und ich mit der netten Rebecca aus Lübeck einige Speedrunden Stadt, Land, Fluss spielten. Gegen Sieben, natürlich mit einer Stunde Verspätung, kamen wir dann in den Heimatbahnhöfen an.

 

Resume: Es war wieder ein sehr, sehr gelungener Ausflug, vier Tage waren schön, müssen aber nicht sein, denn zu guter letzt muss man sagen: die Hansestadt und ihr Zubehör werden nicht günstiger!

 

Smaiers

 

Nur der HSV!!!Jahresausflug 2006 des großartigen HSV-Fanclub-Hoeri-Bodensee in die  Kaiser-Stadt nach Aachen. 

„Auswärtssieg“, so lautete das diesjährige Motto des vorweihnachtlichen Adventsausflug pünktlich wie immer zum letzten Hinrunden Spiel des geliebten wie verehrten Hamburger Sportverein.

Trotz, oder vielleicht gerade aufgrund der sportlich etwas angespannten Situation des HSV machte sich auch dieses Jahr wieder eine illustre Abordnung des oben erwähnten HSV-Fan Club auf um die Truppe auf dem „Hexenkessel Aachener Tivoli“ zu unterstützen.

 Mit 7 Mann, 30 Flaschen Bier (24 Waldhaus und einem six `er Pack Becks Gold), etwa 20 Fleischkäsbrötchen und einigen sonstigen Fleischereifachwaren gings am Freitag Morgen um 9:00 Uhr ab Singen Bahnhof los mit der Marschrichtung via Schwarzwald Bummelszug über Offenburg nach Baden Baden.

Die Teilnehmer werden zum späteren Zeitpunkt genauer erwähnt da noch diverse Personen zu der Reisegruppe hinzustoßen sollten!!
Wie fast schon traditionell, jedoch so nicht unbedingt zu erwarten ging der reichhaltige Biervorrat schon vor dem Umsteigestopp Baden Baden zur Neige.

Vermerkt wird hier dass im nächsten Jahr das Budget für den Marschproviant erhöht werden sollte, bzw. muss.

Bei der Ankunft in Baden Baden, der Umsteigestation auf den geliebten ICE der Deutschen Reichsbahn wurde souverän der Bahnsteig erklommen, ein besonderer Dank gilt hier unserem Zugchef Edgar Wiedenmaier welcher sich abermals als Topbesetzung für diesen Posten auszeichnen konnte. Wie der Abend später noch zeigen sollte hat sich Eddy jedoch körperlich hier derart aufgerieben, dass er den Schlagzahlen seiner Mitstreiter nicht mehr ganz folgen konnte. Hierzu später mehr.

 Nach einem beherzten Sprint über geschätzte 700m Luftlinie von Gleis 3 auf Gleis 9 in etwa 20 Sekunden konnte das Unmögliche Möglich gemacht, und der folgende ICE „besprungen“ werden. Wie immer wurde das reservierte Abteil nicht bezogen, vielmehr wurde zur Überraschung aller der Bistrowagen zur zweiten Heimat der Reisegruppe.
Hier sei ergänzend erwähnt dass man sich als Zugreisender fragt wofür denn das Ticketendgeld entrichtet wird, wenn der Bistrowagen nicht mal mehr eine gemütliche Eckbank oder wenigstens einen Barhocker vorweisen kann. Der traditionelle Bierkonsum jedoch war garantiert, und da Durst bekanntlich schlimmer ist als Heimweh, und viel schlimmer ist als stehen zu müssen waren die Defizite der Reichsbahn schnell „weggesoffen“!! Ja Ja das sind halt ganz klar die Vorzüge einer Bahnreise. Die Zeit verging wie im Flug und nach etwa 100 Runden Schnick-Schnack-Schnuck und dem zufolge der selben Anzahl von Bier-Runden ist die Reisegruppe dann mehr oder weniger  wohl auf am Hauptbahnhof Köln angekommen. Hier wurde die erst Beste Kneipe als Kleiner Zwischenstopp erwählt denn ein Gewaltsmarsch vom Ankunftsgleis bis zum Hotel  ( Man hätte auch ein Taxi nehmen können so die Redaktion ), von ~3 Min. war Bierlos nicht zu bewältigen. Was keiner der Reisenden ahnen konnte, hier begann eine nie da gewesene „0,2Liter Kölsch-Odysse“ in ungeahntem Ausmaß.
Eine weitere Person ist hier zur Gruppe hinzu gestoßen so dass sich die selbige auf 8 Mann vergrößerte.
Anschließend wurde das Hotel nach Stundenlangem Fußmarsch wie folgt bezogen. Einzelzimmer: Präsident Büche, Zugchef Wiedenmaier, Herr Beck, die Herren Brauns, Herr Graf. Dreibettzimmer: Kassier und Schriftführer Scherbarth, dessen rechte Hand Gabel, und der abschließend hinzu gestoßene H.H. Damerow.

Auf dem Programm stand nun das Freitag Abend Zweitliga Spitzenspiel zwischen dem verhassten FC Köln, welche sich später als die schlechteste Mannschaft der Welt heraus stellen sollte, und dem FC Kaiserslautern, selbsternannter Aufstiegsaspirant in die 1. Liga. Bereits ab Hotel mussten jedoch schon die ersten Ausfälle verkraftet werden. Besonders unser Dreibettzimmer erlag dem Jet Leg und den Strapazen der Reise und konnte erst spät Nachts wieder zur Reisegruppe stoßen.

Nach kurzem Halt auf einem der ~100 Weihnachtsmärkte in Köln und einer Einverleibung eines Turbo-Glühweins mit Rossler und angehängtem Backfischbrötchen in Kombination mit einem Pfund ranzigem Frittierfett wurde das Rheinenergiestadion betreten. Auch hier war Personalschwund zu verzeichnen. Ausgerechnet unser geliebter Präsident Büchse zeigte abermals seine einzigartige Selbstlosigkeit und überließ aus purer Menschlichkeit seine Eintrittskarte einem Obdachlosen. Für einen Menschen der nix zum fressen hat ein wirklich nützliches Weihnachtsgeschenk !!!!

Nach 90 berauschenden Minuten Fußballfest und einem glücklichen HHD (er war der einzige der sich das Spiel angeschaut hat) machte sich die stark aufgeriebene Reisegruppe per KVB, so nennt der gemeine Köllner die Blechkisten mit denen er über das städtische Schienennetz kriecht und welche mehr stehen als rollen, zurück zum Treffpunkt Neumarkt. Von hier aus wurde unverzüglich der Marsch zum legendären Gasthaus Keks angetreten (Man hätte auch ein Taxi nehmen können so die Redaktion ). Diesem Marsch fiel nun lediglich Zugchef Wiedenmaier zum Opfer. Er erlag den Strapazen des Gleiswechsel in Baden Baden wie oben schon erwähnt.
Zum Erstaunen aller saß dort der Nikolausbemützte Präsident Büchse in blendender körperlicher Verfassung und einverleibte sich gerade den dritten Meter Bier. Er wurde zum lebendigen Bildnis dessen, was Alkohol aus Menschen machen kann, den der Herr Präsident tanzte, und das nicht allein!!!

Nach etwa zehn weiteren Meter Bier verließ die Gruppe den Keks und suchte den verdienten Schlaf im nahe gelegenen Hotel.

Ausgeschlafen und frisch gestärkt bei Ei und Speck machte man sich tags drauf auf in die Kaiserstadt Aachen zum Auswärtsspiel und dem eigentlichen Haupt Event des Ausflugs.
Pünktlich am Bahnhof in Aachen angekommen stellte sich auch wie erwartet das typisch Rheinische Regenwetter ein. Nach einigen Bier-Runden im nahe des Bahnhof gelegenen Bistro33 unter Freunden und Bekannten des HSV sowie nach einigen Herzzerreissenden Fan-Schlagern ( Europapokal, Europapokal, Europapokal, Europapokaaaal ) war man sich schon einig dass selbst bei negativem Ausgang der Partie ein Platz im Internationalen Wettbewerb noch realistisch sei.

Per Gewaltsmarsch und Busfahrt wurde schließlich der Aachener Tivoli erklommen. Zum Schrecken aller stellte sich dieser als besserer Kuhstall ohne Dach heraus, was natürlich die komplette Durchnässung aller Beteiligten zu folge hatte. Das hat mit Fußballstadion nichts zu tun, und mit Hexenkessel oder nur annährend etwas in der Art noch weniger. Wie auch immer erwartete den HSV-Fan hier ein Wechselbad der Gefühle in benahe nie gekannter Dimension. Der Fußball kann grausam sein und so wurde dem Bundesliga-Dino der bereits sicher geglaubte und auch verdiente Sieg noch entrissen. Hier darf sicherlich von einem Komplott von DFB, Schiedsrichtern und einzelnen Spielern des HSV ausgegangen werden.
Hier rüber waren sich alle Beteiligten einig.

Gefrustet und eingepfercht wie die Schweine die zu Ihrer letzten Reise ins Schlachthaus nach Polen unterwegs sind, trat dann die Reisegruppe die Rückfahrt nach Köln an um sich ihrer nassen Kleidung zu entledigen und neue Zuversicht am Tresen zu tanken.
Im Zug traf man auf merkwürdige Lebewesen und Gestalten, einem Menschlichen Wiederkäuer wie man es sonst nur vom Kühen kennt und einem Merkwürdigen Geschöpf welches ständig etwas von „Printeköppe, Printeköppe, Fischköppe, Printeköppe höhöhöhöh“ erzählte. Nur wenige konnten hier folgen.

Mit frischen Klamotten und nach einer warmen Dusche ging es frohen Mutes weiter in die Altstadt von Köln ins legendäre Brauhaus Früh. Einer glückliche Fügung und der Beharrlichkeit vorwiegend von Helmut Brauns war es zu verdanken dass dort auch ein Platz zum Sitzen und Speisen ergattert werden konnte. Es gab allerlei zu Essen und zu trinken, zu erwähnten wären jedoch die Schweinshaxen welche so vermutet der Autor von einem Elefanten stammten und die 104 Kölsch-Biere. Auch erfreuten wir uns an der Hochzeitsfeier einer Englisch sprechender Inder Familie und einem Kellner der aussah wie Harry Bellafonte.

Wir wechselten noch einmal das Abendliche Ambiente und strandeten im „Haxen Bräter“ unweit des Gasthaus Keks. Auch hier wurden etliche Meter Bier vertilgt und so mancher Bettler und Nassauer (Geizkragen), welche es auf unser Bier abgesehen hatten, verscheucht. Am Sonntag Morgen nach ausgiebigem Frühstück machte sich die Reisegruppe auf dem Heimweg. Einige Biere gab es noch im Köllner Bahnhof, ebenso die Hiobsbotschaft, der Rausschmiss des geliebten Trainers Doll.

Dies sollte sich jedoch kurz darauf und Gott sei dank als Ente erweisen. Vieles wurde besprochen auf der Heimfahrt, das Zugabteil wurde leergefurzt, obdach- und elternlose Kinder wurden vermittelt und die Reise wurde beendet mit einem fast schon philosophischen Ausspruch von Jürgen G. der sich wie die Geschichte seines Lebens und unseres Ausflugs liest, der da lautete:

Bis um 2 Uhr habbe mie Frühschobbe, und dann wird noch e wenisch gefeiet !!


Die Teilnehmer waren wie folgt: Roland Büche, Edgar Wiedenmaier, Dennis Beck, Karl Heinz Scherbarth, Jürgen Gabel, Heinz Harald Damerow, Horst Brauns, Helmut Brauns und Frank Graf. So long und in Erwartung weiterer großer Fahrten und Abenteuer grüsst der HSV Fan-Club-Hoeri-Bodensse.

Und übrigens, da fällt mir noch ein Lied ein:

Europapokal, Europapokal, Europapokal, Euuroopapokaaaal !!!!!!!!!!
                       


 
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